Costa Rica: Die 22 wichtigsten Highlights & Sehenswürdigkeiten 2026
Kurz gesagt: Die wichtigsten Highlights in Costa Rica sind die Vulkane Arenal, Poás und Irazú, die Nationalparks Manuel Antonio, Corcovado und Tortuguero, der türkisfarbene Río Celeste, der Nebelwald von Monteverde sowie die Traumstrände an der Karibik- und Pazifikküste wie Punta Uva und Uvita. Dazu kommen einzigartige Erlebnisse wie Hängebrücken im Regenwald, Ziplining, die Suche nach dem Göttervogel Quetzal und Costa Ricas Nationalgericht Gallo Pinto. Ich zeige euch alle 22 Highlights im Detail – inklusive Eintrittspreisen, Anreise-Tipps und ein paar persönlichen Empfehlungen aus eigenen Reisen.
Ihr habt Hinweise? Oder weitere Geheimtipps für Costa Rica? Dann schreibt doch bitte einen Kommentar unter diesen Beitrag.
Costa Rica ist für mich eines der beeindruckendsten Naturreiseziele weltweit: Auf einer Fläche kleiner als Bayern gibt es aktive Vulkane, Nebelwälder, Regenwälder, zwei Ozeanküsten und mehr als 5 % der weltweiten Artenvielfalt. Das costa-ricanische Lebensgefühl „Pura Vida“ – wörtlich „pures Leben“ – begegnet euch dabei überall im Land. Ich war an den meisten der folgenden Orte selbst unterwegs und habe die ursprüngliche Liste um sechs weitere Highlights ergänzt, die bei einer Costa-Rica-Reise oft zu Unrecht übersehen werden.
Der Vulkan Irazú
Der Irazú ist mit 3.432 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas und liegt etwa 90 Autominuten von San José entfernt. Bei guter Witterung bietet der Krater eine beeindruckende, karge Landschaft mit türkisem Kratersee. Nachteil: In der Regenzeit ist der Gipfel oft in Wolken gehüllt – am besten früh morgens anreisen, wenn die Sicht noch klar ist.
Gut zu wissen: Mehr Details und Anreise-Tipps in meinem Beitrag zum Vulkan Irazú Nationalpark.

Hängebrücken im Urwald
Costa Rica bietet zahlreiche Hängebrückenparks, in denen ihr den Regenwald aus der Perspektive von Vögeln und Affen erlebt – in Höhe der Baumwipfel, oft 30 Meter und mehr über dem Boden. Die bekanntesten Parks liegen am Vulkan Arenal und in Monteverde.
Gut zu wissen: Details zum bekanntesten Park in meinem Beitrag Hängebrückenpark am Vulkan Arenal.

Der Cahuita Nationalpark
Der Cahuita Nationalpark an der Karibikküste besticht durch unberührte Strände und wilde Tiere, die buchstäblich überall zu finden sind. Der Wanderweg ist 8 km lang (16 km hin und zurück) und führt durch Dschungel sowie entlang des Strandes mit mehreren Badestellen. Häufig anzutreffen sind Brüllaffen, Totenkopfaffen und Leguane – der Eintritt erfolgt übrigens auf Spendenbasis.
Gut zu wissen: Mehr zur gesamten Region in meinem Beitrag Costa Ricas Karibikküste: Puerto Viejo, Cahuita, Manzanillo.

Die einzige Möglichkeit, den Cahuita-Nationalpark zu erkunden, ist zu Fuß auf einem markierten Wanderweg. Während ihr durch den Dschungel wandert und nach Tieren Ausschau haltet, könnt ihr auch an schönen Badestellen entlang des Weges anhalten. Ja richtig gelesen. Der Pfad führt sowohl durch den urwald, als auch direkt am Strand entlang.
Der gesamte Wanderweg ist 8 km lang und der Rückweg erfolgt auf demselben Weg wie der Hinweg, d. h., wenn man das ganze Stück wandert, sind es 16 km. Aber keine Sorge, ihr müsst nicht den ganzen Weg gehen, um diesen beeindruckenden Nationalpark zu genießen. Ihr braucht nur so weit zu laufen, wie ihr wollt!
Der Park ist von Puerto Viejo aus (einem weiteren der besten Orte in Costa Rica und der nächste auf dieser Liste) mit einer Tour oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Alternativ können Sie den Cahuita-Nationalpark auch im Rahmen einer geführten Tour von San Jose aus besuchen.
Puerto Viejo an der Karibik
Puerto Viejo verkörpert das „Pura Vida“-Gefühl wie kaum ein anderer Ort: Reggae-Musik, entspannte Ticos, bunte Hostels und Reggae-Bars prägen das Bild. Der Ort ist ideal, wenn ihr die Schuhe ausziehen und einen Gang runterschalten wollt – die Karibikküste tickt spürbar entspannter als der Rest des Landes.

Nationalpark Manuel Antonio
Der kleinste, aber zugleich populärste Nationalpark Costa Ricas liegt an der Zentralpazifikküste. Er kombiniert paradiesische Strände mit kurzen Regenwald-Wanderungen – ideal, wenn ihr wenig Zeit habt, aber trotzdem Tierbeobachtung und Strand verbinden wollt. Häufig sichtbar sind Faultiere und Totenkopfaffen, der Cathedral Point bietet einen der schönsten Aussichtspunkte des Parks.
Gut zu wissen: Der Park begrenzt die Besucherzahl pro Tag – Tickets solltet ihr in der Hochsaison vorab online buchen.

Das Nationalfrühstück Gallo Pinto
Gallo Pinto ist einfach, lecker und nahrhaft genug für lange Tage in der Natur. Die Hauptzutaten: Reis mit schwarzen Bohnen, Spiegeleier, Kochbanane, weißer Käse, scharfe Soße und Sauerrahm (Natilla). Zum Frühstück gibt es dazu oft Toast und Obst, abends wird gerne mit Steak oder Wurst kombiniert.
Gut zu wissen: Mehr zum Nationalgericht samt Rezept in meinem Beitrag Gallo Pinto – Costa Ricas Nationalgericht.
Die Hauptzutaten von Gallo Pinto sind:
- Reis mit schwarzen Bohnen
- Spiegeleier
- Kochbanane
- weißer Käse
- scharfe Soße
- Sauerrahm (Natilla)
Je nach Tageszeit und Restaurant kommen noch verschiedene Beilagen dazu. Zum Frühstück gibt es oftmals zusätzlich Toast mit Marmelade und frischem Obst, abends beispielsweise ein kleines Steak oder eine gebratene Wurst.

Urwaldlodges
Costa Ricas Urwaldlodges bieten luftige Bungalows auf Stelzen, oft mit Moskitonetzen statt Glasfenstern. Vom Bett aus hört ihr Regenwaldgeräusche, Vogelstimmen, das Gekreische von Affen und nachts das Quaken unzähliger Frösche – für mich eines der intensivsten Naturerlebnisse überhaupt.
Gut zu wissen: Meinen ausführlichen Test einer solchen Lodge findet ihr hier: Hotel-Test: Die Trogon Lodge in San Gerardo de Dota.

Der Vulkan Arenal
Der Arenal ist der aktivste und zugleich jüngste Vulkan Costa Ricas und zählt weltweit zu den aktivsten überhaupt. Mit 1.640 Metern Höhe und seiner nahezu perfekt geformten Kegelform prägt er die gesamte Region rund um La Fortuna. Seit Oktober 2010 spuckt er zwar keine Lava mehr, doch leichte Rauchfahnen sind bis heute regelmäßig sichtbar. Der Arenal-Nationalpark bietet außerdem Regenwälder, heiße Quellen und Wasserfälle.
Gut zu wissen: Rund um den Arenal gibt es zahlreiche natürliche und künstliche heiße Quellen (Hot Springs) – ein perfekter Ausklang nach einer Wandertour.

Nationalpark Corcovado
Corcovado auf der Halbinsel Osa im Südwesten gilt als einer der besterhaltenen Regenwälder Costa Ricas – National Geographic nannte ihn einst „den artenreichsten Ort der Erde“. Die Zahlen sprechen für sich:
- 500 Baumarten
- 150 Orchideenarten
- 140 Säugetierarten
- 370 Vogelarten
- 120 Reptilien- und Amphibienarten
- über 6.000 Insektenarten
- 40 Süßwasserfischarten
Mit etwas Glück lassen sich hier Tapire, Jaguare, Totenkopfaffen und Gürteltiere beobachten – Corcovado ist einer der wenigen Orte Costa Ricas, an dem eine Jaguar-Sichtung überhaupt realistisch ist.
Gut zu wissen: Der Park ist nur mit lizenziertem Guide zugänglich. Details zur Anreise in meinem Beitrag Corcovado Nationalpark ab Drake Bay/La Sirena sowie zu Drake Bay als Ausgangspunkt.

Ziplines durch die Baumwipfel
Ziplining ist für Costa-Rica-Reisende fast schon ein Volkssport. In Monteverde befindet sich mit 1.590 Metern eine der längsten Ziplines Lateinamerikas. Der komplette Parcours besteht aus 11 unterschiedlichen Ziplines und dauert mehrere Stunden – für Adrenalinfans ein Pflichtprogramm.
Längste Zipline von Lateinamerika
Wusstet ihr, das es in Costa Rica die längste Zipline von ganz Lateinamerika gibt? In Monteverde geht es über 1590 Meter durch die Baumwipfel. Der gesamte Parcours besteht sogar aus 11 unterschiedlichen Ziplines und dauert mehrere Stunden. Hier könnt ihr die Tour buchen.

Wasserfall La Fortuna
Der La-Fortuna-Wasserfall stürzt rund 70 Meter an den steilen Klippen des Cerro Chato in die Tiefe. Der Weg durch den Regenwald zu den Fällen umfasst etwa 500 Stufen, am Fuß könnt ihr im kühlen Wasserbecken baden. Wer die Stufen scheut, kann alternativ Taxi oder Esel für die Abkürzung nutzen.
Gut zu wissen: Ausführliche Infos zum Wasserfall in meinem Beitrag La Fortuna Wasserfall.

Den Göttervogel Quetzal suchen
Der Quetzal wurde von Azteken und Maya als heilig verehrt und ist mit seinen bunt schimmernden Federn ganz sicher einer der schönsten Vögel Costa Ricas. Er nistet bevorzugt in morschem Holz und ernährt sich vor allem von kleinen Wildavocados. In den Bergnebelwäldern rund um San Gerardo de Dota ist er mit etwas Geduld und am besten mit lokalem Guide relativ zuverlässig zu finden.
Gut zu wissen: Wo genau ihr am ehesten fündig werdet, verrate ich in Quetzal – wo findet man in Costa Rica den Göttervogel? sowie in meinem Test der Trogon Lodge, die genau in dieser Region liegt.

Tortuguero Nationalpark
Der Tortuguero-Nationalpark an der Karibikküste (Provinz Limón) ist einzigartig durch seine Kanal- und Lagunenlandschaft, weshalb der Ort oft als „costa-ricanisches Amazonien“ bezeichnet wird. Der Name bedeutet „Platz, an dem die Schildkröten kommen“ – der Park ist eines der wichtigsten Nistgebiete für Meeresschildkröten in der Karibik und beheimatet zudem Krokodile, Tukane, Papageien, Affen und Faultiere. Erreichbar ist Tortuguero nur per Boot oder Kleinflugzeug, eine Straßenanbindung gibt es nicht.

Gut zu wissen: Zwischen Juli und Oktober könnt ihr nachts bei geführten Touren die Eiablage der Grünen Meeresschildkröte beobachten – bitte nur mit autorisiertem Guide, um die Tiere nicht zu stören.
Punta Uva Strand
Punta Uva liegt an der Karibikküste, wenige Kilometer von Puerto Viejo entfernt (nicht zu verwechseln mit Uvita an der Pazifikküste, siehe Punkt 18). Der Strand beeindruckt mit dem klarsten und blauesten Wasser der gesamten Karibikküste. Mein Tipp: Mietet euch in Puerto Viejo ein Fahrrad – die Fahrt ist kurz, flach und günstig. Vor Ort lohnen sich Strandentspannung ebenso wie Kajaktouren entlang der Küste.
Monteverde Nebelwald
Ein Spaziergang durch den Nebelwald von Monteverde ist magisch: Ihr bewegt euch buchstäblich zwischen den Wolken, zwischen Bäumen und Lianen, über Hängebrücken und an Wasserfällen vorbei. Der Wald liegt bei Santa Elena im zentralen Norden des Landes und ist Heimat unzähliger Kolibri-Arten.

Gut zu wissen: Der Eintritt kostet rund 20 US-Dollar. Der Nebelwald ist per Bus von Santa Elena oder als Tagesausflug von San José aus erreichbar, auch wenn sich ein Übernachtungsstopp wegen der kurvigen Anfahrt eher lohnt.
Río Celeste
Der Río Celeste im Tenorio-Nationalpark ist einer der optisch beeindruckendsten Orte Costa Ricas – ein Fluss in einem intensiven Türkis, das aussieht, als wäre er eingefärbt worden. Tatsächlich entsteht die Farbe rein physikalisch: An der Stelle, an der sich der Río Buena Vista und die Quebrada Agria vereinen, kommt es zu einer optischen Lichtstreuung an winzigen Mineralpartikeln (Aluminiumsilikaten) im Wasser – kein Farbstoff, sondern reine Physik. Der Wanderweg führt außerdem zu heißen Quellen, blubbernden Schlammtöpfen und einem Wasserfall mitten im türkisfarbenen Becken.

Gut zu wissen: Der Eintritt kostet rund 12 US-Dollar, die Wanderung zum Wasserfall und zurück ist etwa 6 km lang (ca. 200 Stufen zum Aussichtspunkt) und dauert 2 bis 4 Stunden. Festes Schuhwerk ist Pflicht, der Weg ist oft schlammig.
Der Vulkan Poás
Der Vulkan Poás liegt nur rund eine Stunde von San José entfernt und besitzt einen der größten aktiven Vulkankrater der Welt mit einem beeindruckenden, oft türkisfarbenen Kratersee. Anders als der Arenal ist der Poás von einem gut ausgebauten Aussichtspunkt direkt am Kraterrand aus zu bestaunen – ein kurzer, bequemer Spaziergang genügt.
Gut zu wissen: Der Park bleibt trotz gelegentlich erhöhter vulkanischer Aktivität in der Regel geöffnet, Besucherzahlen sind aber limitiert – Tickets müssen vorab online über das SINAC-Portal gebucht werden. Der Eintritt liegt bei etwa 15 US-Dollar für Erwachsene. Da sich der Status je nach Aktivität kurzfristig ändern kann, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Meldungen kurz vor der Reise.
Nationalpark Marino Ballena & Uvita
Der Nationalpark Marino Ballena bei Uvita an der Südpazifikküste ist berühmt für seine „Cola de Ballena“ – eine Sandbank, die bei Ebbe die Form einer Walflosse annimmt und aus der Luft besonders spektakulär aussieht. Von Juli bis November sowie von Dezember bis März ziehen zudem echte Buckelwale entlang der Küste vorbei, was den Park zu einem der besten Orte Costa Ricas für Whale-Watching macht.
Gut zu wissen: Plant euren Besuch bei Ebbe (marea baja), um über die komplette Sandbank laufen zu können – die genauen Gezeitenzeiten findet ihr online oder an der Parkkasse.
San José – die Hauptstadt
Viele Reisende überspringen San José komplett, dabei lohnt sich zumindest ein kurzer Stopp: das prunkvolle Nationaltheater, der zentrale Markt (Mercado Central) mit Streetfood und Gewürzen sowie das Goldmuseum geben einen guten Einblick in Costa Ricas Kultur und Geschichte, die zwischen all den Nationalparks sonst leicht zu kurz kommt.
Gut zu wissen: Ein halber bis ganzer Tag reicht für San José meist aus – die meiste Zeit eurer Reise solltet ihr trotzdem für die Natur draußen im Land einplanen.
Kaffee-Finca-Tour
Costa Rica zählt zu den bekanntesten Kaffeeanbauländern der Welt, vor allem im Valle Central rund um Städte wie Heredia oder Naranjo sowie rund um Monteverde. Bei einer Kaffee-Finca-Tour lernt ihr den Weg von der Kaffeekirsche bis zur Tasse kennen – inklusive Röstung und Verkostung direkt vor Ort. Für mich eine der besten kulturellen Ergänzungen zu den ganzen Naturhighlights.
Nicoya-Halbinsel: Santa Teresa & Tamarindo
Die Nicoya-Halbinsel in der Provinz Guanacaste ist Costa Ricas Surf- und Sonnenuntergangs-Hotspot. Orte wie Santa Teresa, Mal País und Tamarindo kombinieren gute Wellen für Anfänger und Fortgeschrittene mit einer entspannten, internationalen Beach-Atmosphäre und einigen der schönsten Sonnenuntergänge des Landes.

Gut zu wissen: Die Straßen auf der Halbinsel sind streckenweise unbefestigt – ein Mietwagen mit Allradantrieb ist hier besonders empfehlenswert. Tipps zur Mietwagenbuchung findet ihr in meinem Beitrag Günstige Mietwagen in Costa Rica.
Rincón de la Vieja Nationalpark
Der Rincón de la Vieja Nationalpark in der Provinz Guanacaste liegt abseits der klassischen Route und ist entsprechend deutlich weniger überlaufen als Arenal oder Poás. Der Park bietet brodelnde Schlammtöpfe, Fumarolen, heiße Quellen und einen aktiven Vulkan, dazu Wanderwege durch Trockenwald zu Wasserfällen wie dem La-Victoria-Wasserfall. Für mich einer der besten Geheimtipps auf dieser Liste, wenn ihr euch in Guanacaste ohnehin schon auf der Nicoya-Halbinsel aufhaltet.
Gut zu wissen: Der Nationalpark liegt gut mit dem Auto von Liberia oder der Nicoya-Halbinsel aus erreichbar (ca. 1–1,5 Stunden) und lässt sich daher gut mit Santa Teresa oder Tamarindo (siehe Punkt 21) zu einer Rundreise durch Guanacaste kombinieren.
Häufig gestellte Fragen zu Costa Rica
- Was sind die wichtigsten Highlights in Costa Rica? Zu den absoluten Muss-Zielen zählen der Vulkan Arenal, der Nationalpark Manuel Antonio, der Nebelwald von Monteverde, der Río Celeste sowie die Nationalparks Corcovado und Tortuguero. Wer Zeit hat, sollte zusätzlich Puerto Viejo an der Karibikküste und Uvita am Pazifik einplanen.
- Wie viele Tage sollte man für Costa Rica einplanen? Für eine erste Rundreise mit mehreren Regionen (Vulkane, Regenwald, mindestens eine Küste) empfehle ich mindestens 12 bis 14 Tage. Wer sich auf den Zentral- und Nordteil des Landes konzentriert, kommt auch mit 8 bis 10 Tagen gut aus.
- Wann ist die beste Reisezeit für Costa Rica? Die Trockenzeit von Dezember bis April eignet sich am besten für die meisten Regionen. Details zu den regionalen Unterschieden findet ihr in meinem Beitrag Costa Rica: die beste Reisezeit für dein tropisches Abenteuer.
- Braucht man in Costa Rica einen Mietwagen? Für eine flexible Rundreise abseits der Touristenbusse ist ein Mietwagen sehr zu empfehlen, gerade für Regionen wie die Nicoya-Halbinsel oder den Süden des Landes. Meine Erfahrungen und Tipps dazu gibt’s in Günstige Mietwagen in Costa Rica.
- Ist Costa Rica ein teures Reiseland? Costa Rica zählt zu den teureren Reisezielen Mittelamerikas, lässt sich aber mit der richtigen Planung deutlich günstiger bereisen. Meine besten Spartipps findet ihr in 7 Tipps, wie du Costa Rica preiswert bereisen kannst.
- Karibikküste oder Pazifikküste – was ist schöner? Die Karibikküste (Puerto Viejo, Cahuita, Tortuguero) ist ruhiger, kulturell geprägt von afro-karibischen Einflüssen und wilder. Die Pazifikküste (Manuel Antonio, Uvita, Nicoya-Halbinsel) bietet mehr touristische Infrastruktur, Surfspots und traumhafte Sonnenuntergänge. Einen guten Eindruck der Pazifikseite bekommt ihr in meinem Beitrag Eine Rundreise durch Costa Rica – die Pazifikküste.
Fazit
Costa Rica hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten – von Vulkanen über Regenwälder bis zu Traumstränden an zwei Ozeanen. Wer nach diesen 22 Highlights noch nicht genug hat: Ein Abstecher zur Krokodilbrücke am Río Tarcolés lohnt sich fast immer, da sie ohnehin oft auf dem Weg zwischen San José und der Pazifikküste liegt – mehr dazu in meinem Beitrag Costa Ricas berühmte Krokodilbrücke über den Río Tarcolés. Sucht euch aus dieser Liste eure persönlichen Favoriten aus – Pura Vida wartet auf euch. Wart ihr schon in Costa Rica, oder fehlt euer Lieblingsziel in der Liste? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.




