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Die Kakao-Finca „Hacienda Cacao y Mango“ in Ecuador

Kakao und Ecuador sind untrennbar miteinander verknĂŒpft. Der Großteil des klassischen „Schokoladen-Kakaos“ wird zwar mittlerweile in Afrika produziert, aus Ecuador stammt jedoch ca. ein Drittel der weltweiten Edelkakao-Produktion. Kenner schĂ€tzen besonders die Sorte „Cacao Nacional de Arriba“, die nahezu ausschließlich hier produziert wird. Nachdem ich bereits 2015 die Hacienda Cacao y Mango besucht habe, war ich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal dort und wĂŒrde sofort auch einen dritten Besuch dort machen.

Kakao-Frucht, rohe und geröstete Bohnen in der Hacienda Cacao y Mango

Kakao-Frucht, rohe und geröstete Bohnen in der Hacienda Cacao y Mango

Wie fast jede Kakao-Plantage in Ecuador ist auch diese ein kleiner Familienbetrieb. Seit ĂŒber 70 Jahren werden hier neben Kakao auch unzĂ€hlige weitere FrĂŒchte auf aktuell ca. 12ha angebaut. So lernt man auf der extrem liebevoll gemachten Kakao-Tour ganz nebenbei, welche exotischen Ostsorten man morgens auf dem FrĂŒhstĂŒcksbuffet hatte.

Dazu kommt, das die Finca sehr gĂŒnstig zwischen Guayaquil und dem Cajas Nationalpark gelegen ist. Auf der klassischen Route ĂŒber die Strasse der Vulkane von Quito nach Cuenca und weiter an die KĂŒste nach Guayaquil kommt man hier also zwangslĂ€ufig vorbei.

Adresse Hacienda Cacao y Mango:

Rcto. El Martillo, Km 15 Via Puerto Inca
Naranjal, Guayas, Ecuador
Telefon: (+593) 985130355
www.cacaoymango.com

Auch als Ausflug ab Guayaquil eignet sich die Hacienda. Je nach Verkehr dauert die Fahrt nur ca. 90 Minuten.

Die Kakao-Tour in der Hacienda Cacao y Mango

Nachdem man die letzten, recht abenteuerlichen Kilometer (bei Regen kann ein Allrad-Fahrzeug nicht schaden) zur Hacienda hinter sich gebracht hat, wird man super herzlich empfangen. Anschließend startet die Tour sofort mit Infos zur Aussaat, Aufzucht und Veredelung.

Anschließend geht die Tour weiter in die Kakao-Plantage. Der erste Teil dreht sich ausschließlich um die verschiedenen Sorten, Wachstumsstufen, etc. Klingt trocken, ist aber hochspannend!

In der Kakao-Plantage

In der Kakao-Plantage

Kakao kann man ĂŒbrigens nicht nur trinken oder als Schokolade essen, man kann die FrĂŒchte teilweise auch roh essen. Wenn man die Frucht öffnet sind die Bohnen mit erfrischendem, weißem Fruchtfleisch ummantelt. Lecker!

Geöffnete Kakao-Frucht

Geöffnete Kakao-Frucht

Achtung! Unter den großen Pflanzen ist es windstill und schattig. Dazu ist der Boden immer sehr feucht. Das sind perfekte Vorraussetzungen fĂŒr Moskitos. Lange Kleidung und MĂŒckenschutz sind extrem wichtig!

Die botanische Tour in der Hacienda

wie bereits eingangs erwĂ€hnt, wird in der Hacienda nicht nur Kakao angebaut, sondern unzĂ€hlige weitere FrĂŒchte und Nutzpflanzen. Einige Pflanzen wachsen in der Plantage wie bsp. Ingwer, andere wie Reis oder DrachenfrĂŒchte auf eigenen Feldern. Manche der Pflanzen kennt man, manche sind hingegen völlig exotisch.

Kakao Röstung und Verkostung

Zum Schluss der Tour gibt es eine Röstung und Verkostung. Die Röstung erfolgt völlig manuell wie es schon seit Jahrhunderten gemacht wird. Die Verkostung, wie schon zu Zeiten der Inka: mit Wasser, Zimt und etwas Palmzucker.

Ein Kommentar

  1. Wow, klingt ja echt geil! Bin fĂŒr die nĂ€chsten 4,5 Monate auch noch in Ecuador und werde mir das auf jeden Fall mal vormerken. Von Guayaquil sollte ich da irgendwann schon einmal hinkommen, denke ich. Danke fĂŒr den Bericht und Tipp!

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