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Die Inka-Ruine Machu Picchu im Jahre 2009 | Ein Rückblick aus Gründen

Im November 2009 war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Peru. Selbstverständlich gehörte damals auch ein Besuch der weltberühmten Inka-Stätte Machu Picchu zum Reiseprogramm.

Blick über die Ruinen von Machu Picchu

Blick über die Ruinen von Machu Picchu

Warum ich das erzähle? Weil ich das große Glück habe, das ich in wenigen Tagen erneut nach Peru fliegen werde und dort auch erneut Machu Picchu einen Besuch abstatten werde. Gut 500 Jahre alte Ruinen verändern sich in den wenigen Jahren sicher nicht großartig. Das drumherum jedoch sehr wohl.

Die offensichtlichste Änderung betrifft die Eintrittsregeln von Machu Picchu. Während man früher mehr oder weniger den gesamten Tag zwischen den alten Inka-Mauern verbringen konnte, gibt es seit 2017 zwei Schichten: einmal vormittags und einmal nachmittags. Ebenso ist der Zutritt offenbar nur noch mit Guide zulässig. Bei Info-Peru gibt es einen schönen Artikel, wie man an Tickets für Machu Picchu kommt.

Die zweite Änderung betrifft meine Technik. 2009 war ich mit einer kleinen, super-kompakten Casio Exilim Card EX-S770 unterwegs. Seit vielen Jahren fotografiere ich nun jedoch ausschließlich mit einer digitalen Canon Spiegelreflexkamera. In einigen Tagen wird man die Qualitätsunterschiede an den neuen Bildern sehen.

Anreise nach Machu Picchu

Wir waren damals auf der klassischen Touri-Route unterwegs. Wir sind im Bus von Cusco nach Poroy gefahren und dort in den PeruRail eingestiegen.

Der Zug von PeruRail an der Haltestelle

Der Zug von PeruRail an der Haltestelle

Im Zug gibt es verschiedene Abteile mit unterschiedlichen Service-Klassen: Expedition, Vistadome und den Luxuszug Hiram Bingham (benannt nach dem Entdecker von Machu Picchu). Die ersten beiden Klassen sind gar nicht so unterschiedlich, der Luxuszug ist unbezahlbar.

PeruRail: Vistadome hat etwas größere Fenster als Expedition

PeruRail: Vistadome hat etwas größere Fenster als Expedition

Auf dem Weg nach Machu Picchu

Die Gleise verlaufen durch das Heilige Tal, parallel zum Urubamba-Fluss, die Aussicht ist toll. Durch die Lage kommt es jedoch regelmäßig vor, das Teile der Gleise verschüttet oder weggespült werden.

Unterwegs im Heiligen Tal

Unterwegs im Heiligen Tal

Im Zug sind auch einige Wanderer, die zwar zum Machu Picchu wandern möchten, denen jedoch der Inka Trail oder Salkantay Treck zu lang sind. Für diese Wanderer legt der Zug einen kurzen Stop am Kilometer 82 ein.

Kilometer 82 vom Inka Trail

Kilometer 82 vom Inka Trail

Angekommen in Machu Picchu

Die Endstation der Bahnfahrt ist Aguas Calientes. In meinen Augen einer der unnötigsten Orte auf dem Planeten. Geschäftstüchtige Peruaner machen es sich zu Nutze das hier täglich tausende von Touristen aus aller Welt durchkommen. Hier ist einfach alles deutlich teurer (und oftmals von schlechterer Qualität) als im Rest des Landes.

Touristen in Aguas Calientes

Touristen in Aguas Calientes

Vorbei an unzähligen kleinen Buden und Marktständen gehts zur Busstation (wer will kann auch auf den Berg wandern). Die Busse fahren dann in steilen Serpentinen hoch zur Inka-Ruine Machu Picchu. Dort gibt es zwar keine überteuerten Verkaufsstände mehr, die Touristen werden jedoch nicht weniger.

2009 hatten wir das Glück, das wir erst eine Führung mit Guide hatten, und uns anschließend völlig frei bewegen konnten. Als Meeting-Point war ein Restaurant in Aguas Calientes ausgemacht und jeder war sich selbst überlassen. Wir haben damals die Zeit genutzt um hoch zum Inti Punku zu wandern (eher rennen), dem ehemaligen Haupteingang von Machu Picchu.

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