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Die Schönheit Ostafrikas, Kenia

Was wissen Sie über Kenia?

Das Land Kenia ist eines der bekanntesten Länder Ostafrikas mit einer Küste am Indischen Ozean. Es umfasst Savanne, Lakelands, den dramatischen Großen Grabenbruch und Gebirgshochland. Es ist auch das Heimatland von herausragenden Wildtieren wie Löwen, Elefanten und Nashörnern. Nairobi ist die Hauptstadt und liegt auf einer Höhe von 1.700 Metern. Obwohl Nairobi in der Nähe des Äquators liegt, bringt die große Höhe kühlere Luft. Westlich von Nairobi fällt das Land in Nord-Süd-Richtung ab und verläuft durch den Großen Grabenbruch – der Talboden liegt am tiefsten in der Nähe des Turkana-Sees weiter in den Wüsten Nordkenias.

spektakulärer Sonnenuntergang in der kenianischen Savanne
spektakulärer Sonnenuntergang in der kenianischen Savanne

Das Klima in Kenia

Das Klima Kenias ist durch ein tropisches Klima gekennzeichnet, das von tropisch an der Küste über gemäßigt im Landesinneren bis hin zu trocken im Norden und Nordosten des Landes reicht. Das Gebiet erhält jeden Monat viel Sonnenschein, was es ideal für Safaris und Landwirtschaft macht. Darüber hinaus ist es nachts und am frühen Morgen im Landesinneren in höheren Lagen meist kühl. Die Saison der „langen Regenfälle“ dauert von März/April bis Mai/Juni. Die Saison der „kurzen Regenfälle“ dauert von Oktober bis November/Dezember, was das Land zu einer perfekten Seite für eine Safari macht. Die Regenfälle sind manchmal heftig und fallen oft am Nachmittag und Abend.  Die Temperatur bleibt während dieser tropischen Regenmonate hoch. Die heißeste Periode ist Februar und März, was in die Saison der langen Regenfälle führt, und die kälteste ist im Juli bis Mitte August.

Grünes Kenia
Grünes Kenia

Die Tierwelt in Kenia

Kenia verfügt auch über eine beträchtliche Landfläche, darunter die Masai Mara, wo Gnus und andere Boviden an einer groß angelegten jährlichen Migration teilnehmen. Mehr als 1 Million Gnus und 200.000 Zebras nehmen an der Wanderung über den Mara-Fluss teil. Kenia ist auch das Heimatland von Löwen, Leoparden, Büffeln, Nashörnern und Elefanten. Kenia hat eine beträchtliche Landfläche an Lebensraum für Wildtiere, einschließlich eines großen Teils der Serengeti-Ebene, wo Gnus und andere Rinder an einer groß angelegten jährlichen Migration teilnehmen. Bis zu 250.000 Gnus kommen jedes Jahr bei der langen und beschwerlichen Wanderung auf der Suche nach Futter in der Trockenzeit ums Leben. Die jährliche Wanderung findet zwischen Juni und September statt, an der Millionen von Wildtieren teilnehmen. Für Filmemacher war es eine beliebte Veranstaltung, um die fünf größten Tiere Afrikas zu fangen. Eine bedeutende Population anderer Wildtiere, Reptilien und Vögel ist in den Nationalparks und Wildreservaten des Landes zu finden. Die jährliche Tierwanderung findet zwischen Juni und September statt, wobei Millionen von Tieren teilnehmen und wertvollen ausländischen Tourismus anziehen. Zwei Millionen Gnus wandern über eine Entfernung von 2.900 Kilometern von der Serengeti im benachbarten Tansania in die Masai Mara in Kenia, und zwar ständig im Uhrzeigersinn, auf der Suche nach Nahrung und Wasservorräten. Diese Serengeti-Wanderung der Gnus ist ein merkwürdiges Schauspiel, das zu den Sieben Naturwundern Afrikas zählt.

Die Gnu-Herden erstrecken sich bis zum Horizont
Die Gnu-Herden erstrecken sich bis zum Horizont

Kultur in Kenia

Kenia ist ein Land mit einer großen ethnischen und kulturellen Vielfalt. Archäologen haben belegt, dass im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche ethnische Gruppen aus dem ganzen Kontinent nach Kenia eingewandert sind, wobei jede von ihnen besondere Merkmale ihrer eigenen Kultur mitbrachte, was Kenia zu einem faszinierenden Land mit einer reichen Mischung traditioneller Kulturen macht. Die Kultur Kenias besteht aus mehreren Richtungen.

Kenia hat keine einzelne prominente Kultur, die es identifiziert, sondern nur eine. Sie besteht vielmehr aus verschiedenen Kulturen, die von den verschiedenen Gemeinschaften des Landes praktiziert werden.  Die Mehrheit der Kenianer gehört zu den „Bantu“-Stämmen wie den Kikuyu, Luhya und Kamba. Es gibt auch die „nilotischen“ Stämme wie die Luo, Kalenjin, Maasai und Turkana.

Traditionelle Bantu Siedlung
Traditionelle Bantu Siedlung

Kenia ist auch über den Karneval von Mombasa bekannt, der jedes Jahr im November stattfindet. Er ist eines der größten und beliebtesten Feste in Kenia. Die Veranstaltung wird vom Tourismusministerium organisiert und feiert die Traditionen und die ethnische Vielfalt in Kenia. Dieses lebhafte Fest in Mombasa, einer Stadt, die seit vielen Jahren von afrikanischen und arabischen Bräuchen beeinflusst ist.

Die Hauptmerkmale der Veranstaltung drehen sich um zwei farbenfrohe Paraden mit Menschen, die erstaunliche Kostüme aus verschiedenen ethnischen Gruppen zeigen. Auch Tanz und Musik sind ein fester Bestandteil dieses Festivals. Männer und Frauen sind oft in den traditionellen Kikoy und Kanga gekleidet, die normalerweise Suaheli-Phrasen in Fettdruck tragen.

Anreise nach Kenia

Die ersten Infos haben dich neugierig auf eine Reise nach Kenia gemacht? Dann informiere dich am besten noch etwas weiter im Internet und setze dich dann mit deinem Reisebüro in Verbindung. Kenia eignet sich sowohl für einen entspannten Strandurlaub am indischen Ozean, als auch für eine Safari auf den Spuren der Big Five.

Wer aus Deutschland nach Kenia einreist benötigt ein Visum. Klassisch bekommt man das bei Ankunft am internationalen Flughafen (Visum on arrival) per Stempel in den Reisepass. Wem das zu unsicher ist, der kann auch ein Visum für Kenia online beantragen. Das Visum ist ab Ausstellungsdatum für 90 Tage gültig.

 

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