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Die deutsche Nordseeküste – Sandstrände, Naturlandschaften und immer eine frische Brise

Die deutsche Nordseeküste reicht von Ostfriesland im Südwesten bis zur Insel Sylt im Norden. Als ganzjähriges Reiseziel sind die Seebäder an der Nordsee bei ruhesuchenden und sportbegeisterten Urlaubern gleichermaßen beliebt.

Entspannen am Strand und in ruhiger Umgebung

Mehr als 40 Kilometer Sandstrände hat Sylt, die größte der nordfriesischen Inseln, zu bieten. Die Nordseeinsel ist Teil des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Mit dem Festland ist Sylt über einen 11 km langen Damm verbunden. Bekannt ist das beliebte Reiseziel vor allem für die schönen Strände, Kurorte wie Kampen, Westerland und Wenningstedt sowie für vielseitige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Wer einen Nordsee-Urlaub plant, sollte sich frühzeitig um eine Unterkunft kümmern. Neben klassischen Unterbringungsmöglichkeiten werden private Feriendomizile, die neben viel Platz auch Privatsphäre und die Möglichkeit, den Urlaub unabhängig zu gestalten, bieten, immer beliebter. So findet man Tausende von Ferienhäusern an der Nordseeküste. Vor allem für Familien mit Kindern oder Urlaubern mit Haustieren kann ein Ferienhaus eine willkommene Alternative sein. In der Regel stehen die in Strandnähe oder ruhiger Umgebung gelegenen Häuser auch für längere Zeiträume zur Verfügung. Die Ausstattung umfasst meist eine komplette Küche mit zeitgemäßer Elektrotechnik, sodass Mahlzeiten selbst zubereitet und teure Restaurantkosten gespart werden können. Größere Häuser, die über mehrere Schlafräume und Badezimmer verfügen, ermöglichen entspannte Ferien mit der ganzen Familie oder einer Reisegruppe. Auf dem Festland erfreut sich besonders der 45 Kilometer südwestlich von Husum entfernte Badeort Sankt Peter-Ording großer Beliebtheit. Die vielen Pfahlbauten am Strand sind das Wahrzeichen der Stadt, die als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle besitzt und sich deshalb Nordseeheil- und Schwefelbad nennen darf. Kinder können an den Stränden spielen, imposante Sandburgen bauen oder auf Bernsteinsuche gehen. Sankt Peter-Ording ist der größte Ort der Halbinsel Eiderstedt und gilt aufgrund der günstigen Windverhältnisse als Hotspot für Wind- und Kitesurfer.

Was kann man an der Nordseeküste unternehmen?

Ein Aufenthalt an der Nordsee wird meist wegen der frischen, salzigen Luft und den vielseitigen Freizeit-, Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Unabhängig davon, ob Sonnenschein oder Schietwetter herrscht, kann man an der Nordseeküste viel unternehmen. Das schönste Naturphänomen im hohen Norden Deutschlands ist das Wattenmeer, das inzwischen zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Bei geführten Wattwanderungen läuft man über den bei Ebbe freigelegten Meeresboden und lernt dabei viel über diesen Teil der Nordsee und über die Besonderheiten der Wattlandschaften. Wenn man auf eigene Faust im Watt wandert, sollte man möglichst in der Nähe der Küste bleiben, da die Flut oft schneller kommt als gedacht. An der Küste der niedersächsischen Nordsee kann man spazieren gehen, wandern und Fahrrad fahren. Gerät man bei einer Wanderung in ein Gewitter, ist es wichtig, genügend Abstand zu Bäumen zu halten und metallische Gegenstände wie Wanderstöcke oder Fahrräder möglichst einige Meter entfernt abzustellen. Entlang der Küste verlaufen verschiedene gut ausgebaute Wanderwege. So kann man auf dem Nord-Ostsee-Wanderweg in fünf Tagesetappen von Meldorf an der Nordsee bis zur Hafenstadt Kiel an der Ostsee wandern. Auch Radfahrer finden an der Nordseeküste viel Gelegenheit, ihrem Hobby zu frönen. Der Nordseeküsten-Radweg erstreckt sich auf 6.000 Kilometern und führt dabei durch acht Länder rund um die Nordsee.

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