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Der Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand

Es gibt genau einen Punkt, bei dem sich alle Laptop-Hersteller einig sind: es werden immer weniger Anschlüsse verbaut. Viele Geräte haben mittlerweile nur noch 1-2 USB-C Anschlüsse. Wenn man ehrlich ist, reicht das tatsächlich für viele Anwendungsszenarien aus. Allerdings nur für viele und nicht für alle. Für einen externen Monitor, ein Netzwerkkabel oder einen SD-Kartenleser wird ein Adapter oder eine USB-C-Dockingstation benötigt. Beispielsweise die Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand.

In der Vergangenheit habe ich bei mir im Homeoffice einen Aluminium-Notebook-Ständer von Nulaxy und einen separaten, sehr kompakten USB-C-Hub von Euasoo genutzt. Das hat ganz gut funktioniert, war jedoch aus zwei gründen nicht ganz perfekt. Deswegen habe ich neuerdings die Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand im Einsatz.

Mein bisheriger Laptop-Ständer & USB-C-Hub

Meine ehemalige Konfiguration hat mir lange Jahre gute Dienste geleistet – war jedoch in zwei Punkten leider nicht perfekt:

  • Der USB-C-Hub von Euasoo: Der USB-C Hub funktioniert für seinen Preis tadellos. Leider stört er gelegentlich das W-Lan – was vom Händler jedoch auch klar kommuniziert wird. Da sich die Störungen bei mir sehr in Grenzen gehalten haben, konnte ich den Hub problemlos nutzen. In den letzten Wochen wird es jedoch immer auffälliger.
  • Der Notebook-Ständer von Nulaxy: Der Stännder hält bombenfest und sieht schick aus. Leider ist er so ungünstig groß, das er die Lüftungsschlitze am Laptop genau blockiert.

 

Der Vorteil dieser Kombination war jedoch, das der USB-C Hub so klein und kompakt ist, das man ihn problemlos mitnehmen kann. Ich brauchte daher keinen zweiten Adapter für SD-Karten oder ähnliches. Künftig kann ich also den kleinen Hub unterwegs nutzen und die große Hama USB-C Dockingstation auf dem Schreibtisch.

Der Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand

Hama kombiniert mit dem 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand nun USB-C Hub und Laptop-Ständer zu einem sehr funktionalen Element. Damit ist das Design ein völlig anderes der gängigen Dockingstationen, die in aller Regel entweder als Kiste auf dem Tisch oder als Keil unter dem Notebook liegen.

Mit der Dockingstation lassen sich dank Multi-Stream-Transport zum Beispiel ans Notebook zwei zusätzliche Monitore anschließen und alle drei Bildschirme gleichzeitig mit unterschiedlichen Inhalten nutzen. Die zusätzlichen Buchsen im Einzelnen sind:

  • vier USB-A Ports
  • eine USB-C Buchse mit PD (wobei die vom Stromanschluss belegt wird)
  • eine VGA-Buchse
  • zwei HDMI-Anschlüsse
  • eine LAN-Buchse
  • je ein SD- und microSD-Kartenleser
  • sowie eine 3,5-mm-Audiobuchse
Die rückseitigen Anschlüße vom Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand
Die rückseitigen Anschlüße vom Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand

Dabei unterstützt die USB-C-Buchse USB-Power-Delivery (USB PD) und ermöglicht dadurch das Laden über ein USB-C-Netzteil. Aber auch bei der Datenübertragung muss sich die Dockingstation mit einer Gigabit-Ethernet-Datenübertragung von bis zu 1 Gbit/s und einer Super-Speed-Datenübertragung von sogar bis zu 5 Gbit/s nicht verstecken. Dabei verarbeitet sie auch Daten von bis zu 2 TG großen SD- und microSD-Karten.

Der einzige möglicherweise fehlende Anschluß an der Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand ist ein weiterer USB-C Port. Sofern das Notebook nur einen davon hat, könnte es ggf. eng werden.

Verarbeitungsqualität vom Hama 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand

Wie man es von Hama gewohnt ist, ist die Verarbeitungsqualität vom der 12in1-USB-C-Docking-Station mit Notebook-Stand absolut einwandfrei. Der Laptop-Ständer ist aus solidem Aluminium gefertigt, hier wackelt nichts. Die grau gummierten Ecken sorgen für Rutschfestigkeit. Große Aussparungen im Aluminium sorgen für eine hervorragende Belüftung vom Notebook. Sogar an einen Kabelclip, ebenfalls in grauem Gummi gehalten, hat man bei Hama gedacht. So wird die USB-C-Leitung, über die das Notebook Kontakt zur Docking-Station herstellt, sauber geführt. Ein entsprechendes Kabel gehört hier natürlich zu Lieferumfang.

Der Aufbau ist ebenso kinderleicht: einfach aufklappen, Kabel einstecken und Laptop auflegen. Unterschiedliche Winkel für den Laptop bietet das Dock nicht an. Für mich passt die Höhe jedoch einwandfrei.

Alle benötigten Anschlüsse in der Hama USB-C Dockingstation

Die Hama Dockingstation hat in meinen Augen die passenden Anschlüsse für die allermeisten Anwender. 2 x HDMI und 1 x VGA decken nahezu jeden Monitortyp ab. Die 4 USB-A Ports in Version 3.2 sind sogar schon fast zu viel und übertragen mit 5 Gbyte / Sekunde ausgesprochen schnell.

Der Gigabit-LAN-Anschluss, SD- & Micro-SD-Leser und der 3,5 mm Klinkenanschluß für Kopfhörer runden das Gesamtbild ab. Mir fällt kein Anschluss ein, der an dieser Dockingstation fehlt. Es gibt nur einen einzigen, kleinen Kritikpunkt: Die beiden seitlich eingelassenen USB-Ports sind schwer erreichbar.

Was ist der Unterschied zwischen USB-C Dockingstation und USB-C Hub?

Ich verwende ich mehr oder weniger gleichzeitig die Begriffe USB-C Hub und USB-C Dockingstation. Doch wo ist der Unterschied? Oder gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen USB-C Hub und Dockingstation?

Was ist ein USB Hub?

Hubs erweitern die Anzahl der Anschlüsse an eurem Gerät. Ob es sich um USB-A oder USB-C handelt, Hubs funktionieren als Splitter, damit ihr  mehr Geräte an einen bestimmten Anschluss anschließen könnt. Diese Hubs ziehen normalerweise Strom vom Laptop ab, und dank ihres geringen Gewichts und ihrer geringen Größe können sie leicht mitgeführt werden. Sehr verbreitet waren früher USB-A-Hubs, die einen USB-Port auf 4-6 Ports aufgesplittet haben.

Was ist eine USB-Dockingstation?

Dockingstationen erweitern die Funktionalität eines tragbaren Geräts und verwandeln es in einen Desktop-Ersatz. Eine Dockingstation wird über Thunderbolt 3, USB-C oder USB-A angeschlossen und versorgt den Rechner zusätzlich oftmals auch mit Strom.

Die meisten Dockingstationen bieten eine Reihe USB-A- und gelegentlich zusätzlich USB-C-Anschlüsse mit Schnellladefunktion, die jeweils unabhängig voneinander durch die Dockingstation selbst und nicht durch den Laptop mit Strom versorgt werden. Zusätzlich gibt es Anschlüße für Netzwerk, SD-Kartenleser uvm. Im Gegensatz zu den meisten Hubs werden die Dockingstationen an dem Stromanschluss in der Wand angeschlossen.

Eigentlich sind Dockingstations und Hubs das selbe

Seit es mit USB-C einen Anschluss gibt, der zahllose unterschiedliche Signale transportieren kann, gibt es keinen wirklichen Unterschied mehr zwischen Hub und Dockingstation. So nannte sich mein bisher genutzter „Verteiler“ zwar Hub, war aber im Endeffekt eine Dockingstation.

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